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Ärzte zocken Patienten ab

Berlin. Als »eindeutig rechtswidrig« hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) die in einem Bericht des Magazins »Report« am Montag dokumentierte Praxis einiger Kassenärzte bezeichnet, Behandlungen zu verweigern, wenn die Patienten nicht privat dazuzahlen. So habe ein Orthopäde aus Waldkirch bei Freiburg 120 Euro pro Quartal von seinen Kassenpatienten gefordert; anderenfalls betrachte er solche Patienten als »quasi unerwünscht«, da sie sich nicht mehr rechneten.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.02.2009, Seite 2, Inland

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