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Produktion für Aldi in China kritisiert

Siegburg. Die Billigladenkette Aldi läßt Waren in China oft unter unwürdigen Bedingungen herstellen. Das geht aus einer Studie der Nichtregierungsorganisation Südwind hervor, die Aldi-Zulieferer für sogenannte Aktionsware in Südchina untersuchte. Laut Südwind müssen die meist weiblichen Beschäftigten in den dortigen Fabriken bis zu 90 Stunden pro Woche arbeiten. Der Arbeitsdruck sei sehr hoch, Fehler würden teils mit Geldstrafen geahndet. Außerdem erhielten Frauen keinen Mutterschutz, die Bildung unabhängiger Gewerkschaften sei untersagt. Südwind hatte bereits im Jahr 2007 eine Studie über Aldi-Textil-Zulieferer mit ähnlichen Ergebnissen veröffentlicht. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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