Bonn. Der Bonner Süßwarenkonzern Haribo erwartet in diesem Jahr einen Umsatz von knapp zwei Milliarden Euro. »Wir werden im Umsatz irgendwo zwischen 1,7 Milliarden Euro und zwei Milliarden Euro liegen«, sagte Haribo-Chef Hans Riegel (85) der Welt am Sonntag. Damit habe der Chef des Goldbären-Herstellers zum ersten Mal überhaupt eine Umsatzzahl für sein Unternehmen in der Öffentlichkeit genannt. Riegel betonte, sein Konzern spüre nichts von der Konjunkturkrise. Die 5000 Haribo-Mitarbeiter müßten keine Angst um ihre Arbeitsplätze haben. Mit Blick auf die Wirtschaftskrise warnte er vor staatlichen Rettungspaketen für die Wirtschaft. »Die Staaten sollten möglichst wenig subventionieren, aber statt dessen akzeptieren, daß das eine oder andere Unternehmen vielleicht keine Existenzberechtigung mehr hat.«
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!