München. Die Arbeitsförderungsprogramme der Bundesregierung für Langzeitarbeitslose haben bislang offenbar keine großen Erfolge gebracht. Von den insgesamt 200000 angestrebten Stellen der beiden Initiativen »Job-Perspektive« und »Kommunal-Kombi« wurden bislang nur rund 30000 eingerichtet, wie die Süddeutsche Zeitung am Montag berichtete. Besonders desaströs sei die Bilanz beim »Kommunal-Kombi«, mit dessen Hilfe schwer vermittelbare Langzeiterwerbslose in Regionen mit mehr als 15 Prozent Erwerbslosenquote in öffentlichen Aufgabengebieten regulär beschäftigt werden sollen. Von den anvisierten 100000 Stellen konnten lediglich rund 6300 realisiert werden. FDP-Generalsekretär Dirk Niebel sprach von einer »blamablen Bilanz«. Wenn für Förderprogramme zu wenige geeignete Vermittler zur Verfügung gestellt würden, verfehlten die Programme zwangsläufig ihre Wirkung, sagte Niebel der Zeitung.(AP/jW)
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