Zum Inhalt der Seite

»Rettungsschirm« auch für Konzerne

Berlin. Die Koalition diskutiert einem Medienbericht zufolge über einen Rettungsschirm für Firmen mit Finanzierungsproblemen, der bis zu 100 Milliarden Euro umfassen könnte. Diese Zahl wurde nach Informationen der Financial Times Deutschland (Mittwochausgabe) im Koalitionsgespräch am Montag abend genannt. Hintergrund sei die Sorge der Regierung, daß große Konzerne im Laufe des Jahres Liquiditätsprobleme bekommen könnten, weil sie keine neuen Kredite bekämen oder keine Anleihen zu vertretbaren Konditionen erhielten. Bereits am Freitag soll demnach von der zuständigen Regierungsarbeitsgruppe eine Vorlage vorbereitet werden. Möglich sei, der staatseigenen KfW-Bank über eine Bürgschaft ein zusätzliches Kreditvolumen von 100 Milliarden Euro für Firmenkredite zu verschaffen.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!