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IPPNW verlangt schärfere Grenzwerte

Berlin. Wegen der Häufung von Kinderkrebsfällen in der Nähe von Atomkraftwerken hat die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW erneut strengere Strahlengrenzwerte verlangt. In einem am Mittwoch veröffentlichten Appell wird Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) dazu aufgefordert, »die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen und die gebotene Risikovorsorge zu gewährleisten«. So müßten sich die Grenzwerte für AKW künftig an der Strahlenempfindlichkeit von Embryos orientieren statt an den weniger strahlensensbilen Erwachsenen, erklärte die IPPNW. Zudem seien die bisherigen Emissionsmessungen lückenhaft.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2008, Seite 2, Inland

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