-
04.12.2008
- → Inland
IPPNW verlangt schärfere Grenzwerte
Berlin. Wegen der Häufung von Kinderkrebsfällen in der Nähe von Atomkraftwerken hat die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW erneut strengere Strahlengrenzwerte verlangt. In einem am Mittwoch veröffentlichten Appell wird Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) dazu aufgefordert, »die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen und die gebotene Risikovorsorge zu gewährleisten«. So müßten sich die Grenzwerte für AKW künftig an der Strahlenempfindlichkeit von Embryos orientieren statt an den weniger strahlensensbilen Erwachsenen, erklärte die IPPNW. Zudem seien die bisherigen Emissionsmessungen lückenhaft.(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
