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21.11.2008
- → Feuilleton
118 Kündigungen
Der Verlag Gruner + Jahr hat sein Portfolio um drei Titel »bereinigt«, die nach Einschätzung des Vorstands »keine Aussicht haben, die Krise zu überstehen«. Gemeint ist die Krise im Anzeigengeschäft. Nach drei Jahren wird das Hochglanzmagazin Park Avenue eingestellt. 23 Mitarbeitern in Redaktion und Verlag wird zum Jahresende gekündigt. Außerdem werden zwei Auslandsableger der Gala vom Markt genommen: die monatliche Rußland-Edition, die es seit 2001 gibt, und die Gala, die seit 2007 wöchentlich in den Niederlanden erscheint. Zusammen fallen hier 35 Stellen weg. Schließlich werden noch vier Wirtschaftspublikationen des Verlags künftig von einer Zentralredaktion in Hamburg bestückt: die Financial Times Deutschland, die Magazine Capital und Impulse sowie das Anlegerportal Börse Online. Durch die Zentralisierung fallen noch einmal 60 Stellen weg.
Gruner + Jahr ist kein Einzelfall in der Branche. Vor einigen Wochen hatte die WAZ-Gruppe (Westdeutsche Allgemeine, Neue Ruhr/Rhein Zeitung, Westfälische Rundschau) die Streichung von rund 300 Stellen angekündigt. In der vorigen Woche wurden Einschnitte bei der Süddeutschen Zeitung angekündigt. (jW)
Gruner + Jahr ist kein Einzelfall in der Branche. Vor einigen Wochen hatte die WAZ-Gruppe (Westdeutsche Allgemeine, Neue Ruhr/Rhein Zeitung, Westfälische Rundschau) die Streichung von rund 300 Stellen angekündigt. In der vorigen Woche wurden Einschnitte bei der Süddeutschen Zeitung angekündigt. (jW)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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