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Mutterloses Lesen

»Keiner liest mir vor«, klagen gut ein Drittel der deutschen Kinder. Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Stiftung Lesen, der Zeit und der Deutschen Bahn weichen damit deutlich von den Angaben ihrer Eltern ab. Von denen geben nur 18 Prozent zu, nie etwas vorzulesen. Ralf Klein-Bölting von der Deutschen Bahn spricht von einem »deutlichen Wahrnehmungsunterschied« und mahnt, das Vorlesen sei »die Mutter des Lesens«. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.11.2008, Seite 13, Feuilleton

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