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LBBW versenkte Geld in Island

Stuttgart. Die Landesbank Baden-Württemberg rechnet mit einem Verlust von 350 Millionen Euro wegen ihrer Geschäfte in Island. LBBW-Sprecher Christian Potthoff wollte am Sonntag Informationen der Süddeutschen Zeitung aber nicht bestätigen, wonach das Institut insgesamt etwa eine Milliarde Euro in dem Land angelegt hat, das im Zuge der Finanzkrise kurz vor dem Staatsbankrott stand. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums sind insgesamt 30 deutsche Geldhäuser mit hohen Millionenbeträgen auf der Insel engagiert, ihre Einlagen liegen bei rund 21 Milliarden Dollar. Die staatliche KfW-Bankengruppe hat bereits eingeräumt, daß sie 288 Millionen Euro bei drei isländischen Banken angelegt und einen größeren Teil voraussichtlich verloren hat.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2008, Seite 5, Inland

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