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08.11.2008
- → Ausland
Konflikt in Kongo droht zu eskalieren
Goma/Nairobi. Der Konflikt in Kongo droht auf die Nachbarstaaten des afrikanischen Landes überzugreifen. An den Kämpfen beteiligen sich nach Angaben der Vereinten Nationen inzwischen auch Truppen aus Angola. Die Soldaten seien bereits vor vier Tagen in Kongo eingetroffen und unterstützten die Regierungstruppen im Kampf gegen Tutsi-Rebellen, erklärte ein UN-Sprecher am Freitag.
Die angolanischen Truppen seien nahe der Stadt Goma im Einsatz, sagten der UN-Gewährsmann und ein Vertreter der UN-Friedenstruppen im Kongo. Die kongolesische Regierung hatte Angola Ende Oktober um politische und militärische Unterstützung gebeten. Das benachbarte Ruanda dürfte den Einsatz von Truppen aus Angola als Provokation betrachten. Die von Tutsi geführte Regierung unterstützt die Rebellen von Laurent Nkunda.
Auf einer Sonderkonferenz in Kenia bemühte sich unterdessen UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit Vertretern der Afrikanischen Union (AU) um ein Ende der Gewalt. An den Beratungen in Nairobi nahmen auch der kongolesische Präsident Joseph Kabila und der ruandische Staatschef Paul Kagame teil. Direkte Gespräche zwischen ihnen waren allerdings nicht geplant, wie EU-Entwicklungskommissar Louis Michel erklärte, der in den vergangenen Wochen mit beiden Politikern zusammengetroffen war.(AP/jW)
Die angolanischen Truppen seien nahe der Stadt Goma im Einsatz, sagten der UN-Gewährsmann und ein Vertreter der UN-Friedenstruppen im Kongo. Die kongolesische Regierung hatte Angola Ende Oktober um politische und militärische Unterstützung gebeten. Das benachbarte Ruanda dürfte den Einsatz von Truppen aus Angola als Provokation betrachten. Die von Tutsi geführte Regierung unterstützt die Rebellen von Laurent Nkunda.
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Auf einer Sonderkonferenz in Kenia bemühte sich unterdessen UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit Vertretern der Afrikanischen Union (AU) um ein Ende der Gewalt. An den Beratungen in Nairobi nahmen auch der kongolesische Präsident Joseph Kabila und der ruandische Staatschef Paul Kagame teil. Direkte Gespräche zwischen ihnen waren allerdings nicht geplant, wie EU-Entwicklungskommissar Louis Michel erklärte, der in den vergangenen Wochen mit beiden Politikern zusammengetroffen war.(AP/jW)
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