-
08.11.2008
- → Ausland
Proteste gegen Berlusconi
Moskau/Rom. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat mit einer rassistischen Äußerung über den künftigen US-Präsidenten Barack Obama Kritik und Proteste ausgelöst. Bei einem Besuch in Moskau bezeichnete er Obama als »jung, gutaussehend und sogar gebräunt«. Berlusconi sprach italienischen Agenturmeldungen zufolge von einem Kompliment und beschimpfte seine Kritiker als humorlose »Blödmänner, von denen es zu viele gibt«. Der erste afrikanischstämmige Parlamentsabgeordnete Italiens, Jean-Leonard Touadi, äußerte sich »sehr enttäuscht«.
Weniger diplomatisch beantworteten Demonstranten, die am Freitag in Rom gegen die Bildungspolitik der Regierung auf die Straße gingen, Berlusconis Entgleisung. Ein Student trug ein Plakat mit der Aufschrift: »Besser gebräunt als ein kahlköpfiger Zwerg.«
(AP/jW)
Weniger diplomatisch beantworteten Demonstranten, die am Freitag in Rom gegen die Bildungspolitik der Regierung auf die Straße gingen, Berlusconis Entgleisung. Ein Student trug ein Plakat mit der Aufschrift: »Besser gebräunt als ein kahlköpfiger Zwerg.«
(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
