Zum Inhalt der Seite

Gefechte in Kongo weiten sich aus

Kiwanja/Kongo. Im Osten Kongos droht die ohnehin brüchige Waffenruhe zwischen Rebellen und Regierungstruppen vollends zu scheitern. Beobachter der Vereinten Nationen meldeten am Donnerstag, daß sich Gefechte auf eine weitere Stadt in der Region ausgedehnt hätten. Zuletzt sei in der Stadt Nyanzale in der Provinz Nord-Kivu gekämpft worden, sagte der Sprecher der UN-Friedens­truppen, Madnoje Mounoubai. Die Regierungstruppen hätten ihre Stellungen verlassen, viele Menschen seien auf der Flucht und hätten in der Nähe eines UN-Stützpunktes Schutz gesucht.

Rebellenführer Laurent Nkunda sagte der Nachrichtenagentur AP, daß Regierungstruppen und mit ihnen verbündete Milizen Stellungen seiner Kämpfer vor Morgengrauen angegriffen hätten. Nkunda wiederholte auch die Drohung, mit seinen Kämpfern bis in die Hauptstadt Kinshasa zu marschieren.(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2008, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!