Zum Inhalt der Seite

Zentralrat der Juden ­kritisiert CDU/CSU

Berlin. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, hat die Weigerung der Unions-Bundestagsfraktion kritisiert, mit der Linken einen gemeinsamen Antrag zur Bekämpfung des Antisemitismus zu unterzeichnen. Rechte Parteien könnten sich nun über die Spaltung der demokratischen Koalition gegen Rechtsextremismus freuen, sagte Kramer am Mittwoch in Berlin. Auch habe die Union den »Radikalen in der Linken« rund um die Abgeordnete Ulla Jelpke in die Hände gespielt. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2008, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!