Zum Inhalt der Seite

Streikausweitung im öffentlichen Dienst

Berlin. Am heutigen Montag werden die Streiks der Beschäftigten im öffentlichen Dienst in den Berliner Bezirksämtern ausgeweitet. Das teilte die ver.di-Tarifkommission am Sonntag mit. »Die bisherige Regelung, die Ämter freitags und zum Teil samstags zu öffnen, hat zu einer unzumutbaren Arbeitsverdichtung bei den Beschäftigten geführt«, begründete Astrid Westhoff, stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin Berlin-Brandenburg. Die Öffnungszeiten seien ohne Rücksicht auf die gesundheitlichen Belastungen der Beschäftigten erheblich ausgeweitet worden, um so die Rückstände der Streiktage auszugleichen, so Westhoff weiter. Als Konsequenz werde Streik am Freitag nicht mehr unterbrochen.(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.11.2008, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!