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Fußball-Randspalte

Pantelic weiter sauer

Berlin. Marko Pantelic hat im Dauerstreit mit seinem Klub Hertha BSC Berlin neues Öl ins Feuer gegossen. Der serbische Angreifer warf dem Bundesligisten vor, bei den Verhandlungen über einen neuen Vertrag ein »mieses Spiel« mit ihm zu treiben, und forderte in Sport-Bild mehr Respekt vor seiner Person. Bei Vertragsverhandlungen, so Pantelic, müsse Hertha jetzt akzeptieren, was er wolle. Der Stürmer erwartet offenbar einen besseren Kontrakt als Arne Friedrich, dem angeblich ein Jahresgehalt von vier Millionen Euro angeboten werden soll.

Seit 2005 hat Pantelic in 96 Bundesligaspielen für Hertha 40 Tore erzielt. Vor knapp zwei Wochen hatte ihn Trainer Lu­cien Favre für ein Bundesligaspiel suspendiert, nachdem er unentschuldigt beim Training gefehlt hatte. (sid/jW)

Londoner Mindestlohn

London. Londons millionenschwere Fußballklubs aus der Premier League sollen künftig sämtlichen Mitarbeitern außerhalb des Profi-Bereiches den für Englands Hauptstadt gültigen Mindestlohn von umgerechnet 9,43 Euro die Stunde zahlen. Das hat Londons Bürgermeister Boris Johnson in Briefen an die Vorstandschefs des FC Arsenal, FC Chelsea, FC Fulham sowie von Tottenham Hotspur und West Ham United gefordert. In einer ersten Reaktion stellte eine Sprecherin von Arsenal London klar, daß Angestellte der Gunners bereits den für London üblichen Lohn erhalten würden. Allerdings liege es außerhalb der Verantwortung des Vereins, wie über Subunternehmen verpflichtete Mitarbeiter bezahlt würden. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2008, Seite 16, Sport

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