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10.10.2008
- → Feminismus
Erstes Kriegsopfer Emanzipation
Salzburg. Eine Tagung unter dem Motto »Das erste Opfer des Krieges ist ... die Emanzipation« fand am 2. und 3. Oktober an der Universität Salzburg statt. Journalistinnen und Medienwissenschaftlerinnen setzten sich mit dem Phänomen auseinander, daß insbesondere in der Kriegsberichterstattung »archaische« Geschlechterstereotype fröhliche Urständ feiern. Tanja Maier von der Universität Siegen analysierte, im »Krieg gegen den Terror« werde viel mit Symbolen wie dem Schleier operiert. Bilder von Frauen, die ihn ablegten, repräsentierten »das eingenommene Territorium« in Afghanistan und im Irak. Ein Thema war auch der »Krieg der Mütter« in den USA– die Auseinandersetzung zwischen »Peace Moms« wie Cindy Sheehan und »stolzen« Soldatenmüttern. Weitere Informationen auf der Kongreß-Website medien-krieg-geschlecht.info/
(jW)
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