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Alternativer Nobelpreis für Amy Goodman

Stockholm. Die kritische US-Journalistin Amy Goodman wird in diesem Jahr mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Als Moderatorin der täglichen Radiosendung »Democracy Now!« setze sie sich für unabhängigen Journalismus ein, begründete die Right-Livelihood-Stiftung am Mittwoch in Stockholm ihre Entscheidung. Goodman ist erklärte Gegnerin der US-Feldzüge im Irak und in Afghanistan. Mit dem Preis ebenfalls ausgezeichnet werden die somalische Frauenrechtlerin Asha Hai sowie Krishnammal und Sankaralingam Jagannathan aus Indien.

Schließlich erhält die Kölner Ärztin Monika Hauser einen der vier Alternativen Nobelpreise 2008. Die Gründerin der Organisation »medica mondiale« wird wegen ihres Einsatzes für vergewaltigte Frauen in Krisen- und Kriegsgebieten ausgezeichnet, so die Jury in Stockholm. Hauser wurde Anfang der 90er Jahre dank ihrer Berichte über angeblich systematische Massenvergewaltigungen als serbische Kriegsstrategie bekannt. Ihre antiserbische Propaganda führte mit zur NATO-Intervention im bosnischen Bürgerkrieg. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2008, Seite 2, Ausland

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