Zum Inhalt der Seite

EADS droht mit Aus für Militärtransporter

Hamburg. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS hat einem Spiegel-Bericht zufolge mit dem Abbruch der Entwicklung des neuen Militärtransporters A400M gedroht, falls die sieben europäischen Käufer-Nationen EADS finanziell nicht entgegenkommen. Das Projekt, das wegen technischer Probleme in Verzug geraten sei, bereite EADS »beträchtliche Schwierigkeiten« und sei ein »hochgradig negatives Geschäft«, schrieb Konzern-Chef Louis Gallois demnach in einem Brief an Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU). Danach fordert der Konzern den Verzicht auf Strafzahlungen, die fällig werden, wenn EADS das Flugzeug verspätet liefert. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2008, Seite 2, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!