Zum Inhalt der Seite

Streik bei Renault gegen Abbau von 4000 Stellen

Paris. Beim französischen Autohersteller Renault wurde am gestrigen Donnerstag landesweit gegen den von der Betriebsleitung angekündigten Abbau von 4000 Stellen gestreikt. In rund einem Dutzend Produktionsstätten stellten die Fabrikarbeiter ihre Tätigkeit zwei Stunden lang ein. Die Streikbeteiligung lag zwischen vier und 20 Prozent der Belegschaften. Zu den Ausständen und Protestdemonstrationen vor den Fabriken hatte die kommunistische Gewerkschaft CGT aufgerufen. In einigen Produktionsstätten schlossen sich der Protestbewegung auch die Gewerkschaften CFDT und SUD an. Arbeitsministerin Christine Lagarde betonte am Mittwoch, daß sie den geplanten Stellenabbau »mit größter Aufmerksamkeit beobachten« werde, und erinnerte daran, daß der französische Staat noch mit 14 Prozent an Renault beteiligt ist. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2008, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!