Zum Inhalt der Seite

Neuer Zwischenfall in Atomanlage Tricastin

Lyon. Die Serie von Zwischenfällen in der südfranzösischen Atomanlage Tricastin reißt nicht ab: Der Stromkonzern EDF mußte einen dortigen Reaktor am Dienstag den zweiten Tag in Folge abgeschaltet lassen, nachdem sich zwei Brennelementebehälter verkeilt hatten. Experten suchten nach einer Lösung für das Problem, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Es schlug der französischen Atomaufsicht vor, den Vorfall auf Stufe eins der Störfallskala von null bis sieben einzuordnen. Das staatliche Institut für Strahlenschutz (IRSN) schloß nicht aus, daß Strahlung in die Umwelt gelangen könnte, allerdings nur in sehr geringen Mengen. Mitarbeiter suchten am Dienstag weiter »nach der besten Strategie«, um die Brennstäbebehälter im Reaktorbottich zu bergen, wie Eléctricité de France (EDF) auf Anfrage mitteilte. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2008, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!