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Neuer Zwischenfall in Atomanlage Tricastin

Lyon. Die Serie von Zwischenfällen in der südfranzösischen Atomanlage Tricastin reißt nicht ab: Der Stromkonzern EDF mußte einen dortigen Reaktor am Dienstag den zweiten Tag in Folge abgeschaltet lassen, nachdem sich zwei Brennelementebehälter verkeilt hatten. Experten suchten nach einer Lösung für das Problem, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Es schlug der französischen Atomaufsicht vor, den Vorfall auf Stufe eins der Störfallskala von null bis sieben einzuordnen. Das staatliche Institut für Strahlenschutz (IRSN) schloß nicht aus, daß Strahlung in die Umwelt gelangen könnte, allerdings nur in sehr geringen Mengen. Mitarbeiter suchten am Dienstag weiter »nach der besten Strategie«, um die Brennstäbebehälter im Reaktorbottich zu bergen, wie Eléctricité de France (EDF) auf Anfrage mitteilte. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2008, Seite 1, Ausland

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