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BND-Chef Uhrlau entlastet PKK

Berlin. Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Ernst Uhrlau, hat das Ermittlungsergebnis der türkischen Behörden zu den tödlichen Bombenanschlägen in Istanbul in Frage gestellt. Nach Einschätzung des BND sei die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) nicht für das Attentat verantwortlich, sagte Uhrlau gegenüber Bild (Montagausgabe) laut Vorabmeldung. Die türkischen Behörden hatten den Fall am Samstag als aufgeklärt bezeichnet und die PKK der Tat beschuldigt. Acht Verdächtige wurden in Untersuchungshaft genommen. Nach Angaben der Zeitung Hürriyet bekannte sich einer der Verdächtigen zu der Tat. Am vergangenen Sonntag waren bei zwei Explosionen 17 Menschen getötet und mehr als 150 verletzt worden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2008, Seite 1, Inland

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