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Anleger bleiben in Berlin ­ungeschoren

Berlin. Erneut sind in Berlin Immobilienfonds in eine beträchtliche Schieflage geraten. Wie u.a. welt online am Freitag berichtete, besteht für eine mit öffentlichen Fördermitteln errichtete Wohnanlage im Stadtrandbezirk Karow Nord, an der sich auch private Anleger in acht geschlossenen Immobilien­fonds beteiligten, erheblicher Nachfinanzierungsbedarf. Aufgrund einer speziellen Fondskonstruktion könnten die betuchten Anleger, die von erheblichen Steuervorteilen profitieren, dafür nicht herangezogen werden, heißt es. Auf das hochverschuldete Land Berlin kommen demnach Kosten von mindesten 38 Millionen Euro zu, schreibt das Blatt weiter.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2008, Seite 4, Inland

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