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Krankenstände auf niedrigem Niveau

Berlin. Die Krankenstände in deutschen Betrieben bleiben auf niedrigem Niveau. Wie ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Montag in Berlin sagte, waren durchschnittlich 3,34 Prozent der rund 34 Millionen in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversicherten Mitglieder in den ersten sechs Monaten dieses Jahres krank gemeldet. Das entspreche dem Niveau des Vorjahreszeitraumes. Der höchste Krankenstand wurde im Februar mit 4,4 Prozent der Pflichtversicherten verzeichnet. Im Januar fehlten mit 2,4 Prozent die wenigsten Beschäftigten.

Arbeitsmarktexperten erklären zurückgehende Krankenstände mit der Angst vieler Beschäftigten, ihren Job zu verlieren. Eine Rolle spiele auch die durchschnittliche »Verjüngung« der Belegschaften.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2008, Seite 4, Inland

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