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Koalitionsstreit um Kindergelderhöhung

Düsseldorf. Die SPD hat die Forderung der Union nach deutlich höherem Kindergeld als Wahlkampfgetöse kritisiert. Der CSU-Familienpolitiker Johannes Singhammer hatte für das erste und zweite Kind eine Erhöhung um je zehn Euro gefordert, für das dritte um 20 und ab dem vierten Kind um 50 Euro. Die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Christel Humme sagte dem Handelsblatt (Montagsausgabe) laut Vorabmeldung, die Koalition habe das Geld, das beim Kindergeld wegen des Geburtenrückganges eingespart worden sei, bereits ausgegeben. Singhammers hatte erklärt, die Kindergelderhöhung könne aus den Einsparungen wegen der sinkenden Kinderzahl gedeckt werden.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2008, Seite 2, Inland

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