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Doping: Belastung

Köln. Der niederländische Hindernis-Europarekordler Simon Vroemen muß endgültig mit einer zweijährigen Dopingsperre rechnen. Nachdem der Leichtathlet im Juni in der A-Probe positiv auf das muskelaufbauende Metandienon getestet worden war, bestätigte nach niederländischen Medienberichten die im Kölner Antidopinglabor analysierte B-Probe das Ergebnis. Die verhängnisvolle Dopingkontrolle hatte Vroemen selbst veranlaßt. Zuvor war der 39jährige am 11. Juni in Cottbus über 3000 m Hindernis erstklassige 8:12,50 Minuten gelaufen, seine Rekordzeit steht seit 2005 bei 8:04,95. Da der Meetingveranstalter dem Vroemen-Wunsch nach einer Dopingkontrolle nicht nachkommen konnte, ließ er sich nachträglich von den niederländischen Antidopinginstanzen testen. Vroemen erklärte, kein Metandienon eingenommen zu haben. Das Mittel ist monatelang nachweisbar. »Muskelmasse ist für mich eine Belastung. Ich muß so dünn wie möglich sein«, sagte der Ausnahmeathlet, der selbst Molekularbiologe ist. Mit der Zeit in Cottbus hätte er sich für die Olympischen Spiele in Peking qualifiziert. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2008, Seite 16, Sport

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