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Frauengesundheit: Zu oft wegoperiert

Berlin. Im Jahr 2006 wurden in Deutschland 139312 Gebärmütter entfernt, davon lediglich 12569 – nicht einmal zehn Prozent – aufgrund einer bösartigen Erkrankung. Dies gehe aus einem gerade veröffentlichten Bericht der Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) hervor, teilte das Feministische FrauenGesundheitsZentrum Berlin (FFGZ) mit. Das FFGZ stellt fest, daß bei gutartigen Erkrankungen nach wie vor zu schnell und zuviel operiert wird. 71 Prozent der Eingriffe würden wegen Myomen und Blutungsstörungen durchgeführt. In vielen dieser Fälle hätte es eine organschonende Alternative gegeben, die aber viel zu selten angeboten würden. Das FFGZ rät daher Frauen, sich umfassend zu informieren und bei ihren Ärztinnen und Ärzten ihr Recht auf Aufklärung einzufordern.(jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2008, Seite 15, Feminismus

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