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Stammzellforscher monieren Klonverbot

Dresden. Wissenschaftler kritisieren die Reglementierung der Stammzellforschung in Deutschland. Zwar habe durch die neue Stichtagsregelung die deutsche Forschung wieder international Anschluß gefunden, doch bestehe die Gefahr, daß dies nur vorübergehend sei, warnte der Dresdner Universitätsklinik-Direktor Gerhard Ehninger am Montag auf einer Tagung in Dresden. Er forderte eine »nachlaufende Stichtagsregelung« sowie die Erlaubnis zum therapeutischen Klonen. Der Bundestag hatte im April eine Lockerung des Stammzellgesetzes beschlossen. Seitdem dürfen Forscher embryonale Stammzellen aus dem Ausland einführen, die vor dem 1. Mai 2007 entstanden. Bisheriger Stichtag war der 1. Januar 2002. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2008, Seite 2, Inland

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