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Streik in Berliner Bürgerämtern

Berlin. Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes hat die Gewerkschaft ver.di den Druck erhöht. Bereits seit Mittwoch seien die Beschäftigten der Bürgerämter zu einem unbefristeten Streik aufgerufen, wie ein ver.di-Sprecher am Freitag mitteilte. Das Dienstleistungsangebot in vielen Ämtern sei stark eingeschränkt.

Am Mittwoch waren die Tarifverhandlungen zwischen Senat und Gewerkschaften auf den 1. Juli vertagt worden. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hatte erneut eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro und eine Erhöhung der Löhne um einen monatlichen Festbetrag von 50 Euro ab Mitte 2009 in Aussicht gestellt. Die Gewerkschaften ver.di, GdP, GEW und IG BAU fordern einen höheren Sockelbetrag, der bereits zu einem früheren Zeitpunkt bezahlt werden müsse. Ursprünglich hatten sie drei Einmalzahlungen und eine Gehaltserhöhung von 2,9 Prozent verlangt.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2008, Seite 4, Inland

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