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HypoVereinsbank baut weiter ab

München. Bei der HypoVereinsbank (HVB) kommt es zu einem weiterem Arbeitsplatzabbau. Einen Bericht der Süddeutschen Zeitung vom Donnerstag, wonach mittelfristig 1800 der rund 23000 Mitarbeiter des Münchener Instituts von Sparmaßnahmen betroffen sein könnten, nannte ein Sprecher der italienischen Konzernmutter UniCredit indes »völlige Spekulationen«. Es gebe zwar Pläne, »konkrete Zahlen können wir derzeit aber nicht geben«, sagte er am Donnerstag der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires.
UniCredit hatte mitgeteilt, daß rund 9000 Arbeitsplätze in Italien, Deutschland und Österreich im Zuge der Expansion nach Mittel- und Osteuropa abgebaut werden sollen. In der BRD und Österreich sollen bis zu 3200 Stellen gestrichen werden. HVB-Aufsichtsrat und ver.di-Vertreter Klaus Grünewald kündigte Widerstand an. »Wir sind der Meinung, daß die Personaldecke in Deutschland und Österreich bereits jetzt schon viel zu knapp ist«, so der Gewerkschafter. Da die Friedenspflicht am 30. Juni auslaufe, wolle die Gewerkschaft einen Arbeitskampf nicht ausschließen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2008, Seite 5, Inland

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