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SPD hält an Atomausstieg fest

Kiel. Die SPD will am Ausstieg aus der Atomenergie festhalten. Das bekräftigte am Mittwoch der schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Ralf Stegner zum Jahrestag der Abschaltung der Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel. Die Atomkraft sei keine Lösung für die Probleme des Klimaschutzes und steigender Energiepreise, sagte Stegner. Entsprechende Vorstöße der CDU seien »rein ideologisch begründet und dienen in erster Linie dazu, die enormen Gewinnmargen der Energiekonzerne zu sichern«. Stegner warf der Union vor, auf eine »unverantwortliche »Monstertechnologie« zu setzen. Mit der SPD werde es keine Übertragung der Restlaufzeiten auf alte Kraftwerke und keinen Neubau von Atomkraftwerken geben. »Die Frage der Endlagerung ist nicht geklärt, und die Vorgänge um Asse II zeigen, daß auch eine sichere Lagerung von Atommüll nicht garantiert werden kann«, erklärte der SPD-Politiker.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2008, Seite 1, Inland

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