-
19.06.2008
- → Inland
Lafontaine gegen Wahl von Schwan
Hamburg. Der Vorsitzende der Partei Die Linke, Oskar Lafontaine, hat die Unterstützung von Gesine Schwan für ihre Kandidatur als Bundespräsidentin ausgeschlossen. Schwan habe in wesentlichen Fragen wie z. B. der Sozialpolitik, keine überzeugenden Antworten, sagte Lafontaine am Mittwoch dem Onlinemagazin stern.de. Der Politiker forderte SPD und Grüne zu einer Koalition mit seiner Partei auf. Als Bedingungen nannte er eine »andere Rentenformel«, die Aufhebung der Hartz-IV-Gesetze, die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes und den Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan.(ots/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland