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Senat schließt Lohnerhöhungen aus

Berlin. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) schließt im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes prozentuale Einkommenserhöhungen für 2008 und 2009 aus. Das würde die Verschuldung des Landes zu stark erhöhen, sagte eine Sprecherin am Freitag nach einem Gespräch mit der Gewerkschaft ver.di. Das Land bietet den Gewerkschaften lediglich zwei Einmalzahlungen von insgesamt 450 Euro an. Körting und die Gewerkschaft waren am Freitag zu einem Gespräch zusammengekommen, um das Angebot des Senats zu erläutern. Ver.di, GEW und GdP fordern für die rund 60 000 Arbeiter und Angestellten im Landesdienst drei Einmalzahlungen von je 300 Euro und eine Gehaltserhöhung von mindestens 2,9 Prozent. In der kommenden Woche sollen die Streiks für die Durchsetzung dieser Forderungen unter anderem auf Kindertagesstätten ausgeweitet werden. Das »rot-rot« regierte Berlin ist neben Hessen das einzige Bundesland, das aus der Tarifgemeinschaft der Länder ausgetreten ist und anschließend die Löhne der Beschäftigten abgesenkt hat.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.05.2008, Seite 5, Inland

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