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Amt Lieberose geht in nächste Instanz

Straupitz. Das Amt Lieberose (Brandenburg) setzt sich weiter für die Suche nach einem Massengrab jüdischer KZ-Opfer auf einem Privatgrundstück in Jamlitz ein. Nachdem das Landgericht Cottbus eine Grabung gegen den Willen des Eigentümers vergangene Woche untersagt hatte, will die Gemeinde in die nächste Instanz gehen, sagte die stellvertretende Amtsdirektorin Kerstin Chilla am Mittwoch in Straupitz. Historiker vermuten auf dem Grundstück ein Massengrab von bis zu 700 Häftlingen, die im Februar 1945 ermordet wurden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2008, Seite 2, Inland

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