-
15.05.2008
- → Inland
Amt Lieberose geht in nächste Instanz
Straupitz. Das Amt Lieberose (Brandenburg) setzt sich weiter für die Suche nach einem Massengrab jüdischer KZ-Opfer auf einem Privatgrundstück in Jamlitz ein. Nachdem das Landgericht Cottbus eine Grabung gegen den Willen des Eigentümers vergangene Woche untersagt hatte, will die Gemeinde in die nächste Instanz gehen, sagte die stellvertretende Amtsdirektorin Kerstin Chilla am Mittwoch in Straupitz. Historiker vermuten auf dem Grundstück ein Massengrab von bis zu 700 Häftlingen, die im Februar 1945 ermordet wurden.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland