Zum Inhalt der Seite

2,4 Milliarden Euro weniger Kindergeld

Düsseldorf. Die Kindergeldzahlungen des Bundes gehen einem Medienbericht zufolge jährlich um mehrere hundert Millionen Euro zurück. Allein in den drei Jahren von 2006 bis Ende 2008 summiere sich die Ersparnis für den Haushalt auf 2,4 Milliarden Euro. Von 2009 bis Ende 2011 kommt eine weitere Milliarde Euro hinzu. Das geht aus einer bislang nicht veröffentlichten Tabelle »Gemeinschaftliche Steuern« aus der aktuellen Steuerschätzung hervor, berichtet die Rheinische Post (Mittwochausgabe). Gründe seien die sinkende Kinderzahl sowie die Streichung des Kindergeldes für 26- und 27jährige in Ausbildung. Seit 2006 wird das Kindergeld von 154 Euro (für das dritte Kind: 179 Euro) schrittweise nur noch maximal bis zum 25. Lebensjahr gezahlt. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2008, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!