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Anklage im »Hakenkreuz-Fall«

Chemnitz. Ein halbes Jahr nach dem angeblichen Neonaziüberfall auf eine junge Frau im sächsischen Mittweida hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Vortäuschens einer Straftat erhoben. Die 18jährige soll den Angriff im November erfunden haben, bei dem ihr nach eigenen Aussagen ein fünf Zentimeter großes Hakenkreuz von vier Männern in die Hüfte geritzt wurde, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Chemnitz am Mittwoch sagte. »Wir haben keine Zeugen, keine Täter und keine Spuren«, sagte er. Zudem hätten zwei voneinander unabhängige medizinische Gutachten ergeben, daß sich Rebecca K. das Hakenkreuz auch selbst zugefügt haben »könnte«. Die junge Frau selbst bestreitet die Vorwürfe.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2008, Seite 5, Inland

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