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Afghanistan: Buddha-Statuen bei Explosion beschädigt

Kabul. Nach einer »kontrollierten Explosion« von Fundmunition in der afghanischen Region Bamijan ist ein Streit über mögliche Beschädigungen der dortigen Buddha-Statuen ausgebrochen. Der oberste Kulturbeamte für Bamijan, Nadschibullah Harar, warf den NATO-Besatzungstruppen vor, einen »illegalen Akt gegen das historische Kulturerbe Afghanistans« begangen zu haben. Am kleineren der beiden kolossalen Reliefs seien mehrere Risse entstanden, sagte Harar am Samstag. Die Taliban hatten vor sieben Jahren versucht, die 1 500 Jahre alten Statuen zu sprengen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2008, Seite 6, Ausland

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