-
02.05.2008
- → Inland
Erneut Grabsteine in Berlin umgestürzt
Berlin. Zwei Nächte in Folge haben Unbekannte auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee randaliert und Grabsteine umgestürzt. Die Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, verurteilte die »Schandtat von Weißensee« am Donnerstag scharf. Dies sei eine »unerträgliche Herabwürdigung des Andenkens der sechs Millionen Opfer der Schoah«, sagte Knobloch Spiegel Online.
Die jüngsten Verwüstungen waren am Mittwoch morgen entdeckt worden. Nach Polizeiangaben wurden 33 Grabsteine und 19 Säulen umgekippt. (AP/jW)
Die jüngsten Verwüstungen waren am Mittwoch morgen entdeckt worden. Nach Polizeiangaben wurden 33 Grabsteine und 19 Säulen umgekippt. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland