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Ministerwechsel in Argentinien

Buenos Aires. Angesichts steigender Inflation und eines Bauernstreiks gegen höhere Abgaben auf Sojaexporte hat der argentinische Wirtschaftsminister seinen Hut nehmen müssen. Präsidentin Cristina Kirchner habe Martín Lousteau den Rücktritt nahegelegt, bestätigte ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP am Freitag morgen. Der erst 36jährige Politiker werde von Carlos Fernández, dem Chef der obersten Steuerbehörde, ersetzt. Fernández ist ein ausgewiesener Experte für Staatsfinanzen und Vertrauter von Kirchners Ehemann, Expräsident Néstor Kirchner.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Telam sollte Fernández’ Vereidigung bereits am Freitag im Präsidentenpalast stattfinden. Mit Lousteau hatte Cristina Kirchner in Wirtschaftsfragen ständig Meinungsverschiedenheiten gehabt.
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Die Landwirte hatten im März mit ihrem Streik begonnen. Auslöser war ein Beschluß der Regierung, die Abgaben auf Sojaexporte um neun Prozent auf 44,1 Prozent zu erhöhen. Am 2. April setzten die Landwirte den Streik für 30 Tage aus.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2008, Seite 7, Ausland

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