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Frankreich: Illegale fordern Aufenthaltsrecht

Paris. In den Konflikt um den Streik Hunderter illegaler Einwanderer im Großraum Paris ist nach Gewerkschaftsangaben Bewegung gekommen. Ein Gespräch mit hochrangigen Vertretern des Einwanderungsministeriums habe Fortschritte gebracht, sagte Francine Blanche von der Gewerkschaft CGT am Montag abend in Paris. »Wir stehen vielleicht vor einer Beilegung der Krise.« Das Ministerium habe zugesichert, die Behörden würden die Fälle der meist seit Jahren in Frankreich arbeitenden Ausländer »positiv prüfen«.

Das Ministerium bestätigte in einer Erklärung einen »Fortschritt«. Es liege aber an den zuständigen Stellen, über die Arbeiter nach geltendem Recht zu entscheiden. Im Großraum Paris streiken seit dem vergangenen Dienstag rund 600 illegale Einwanderer für eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Betroffen sind insbesondere das Hotel- und Gaststättengewerbe, der Bau und Gebäudereinigungsfirmen. Die Unternehmer unterstützen den Streik zumeist.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2008, Seite 7, Ausland

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