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Schwere Kämpfe um Mogadischu

Mogadischu. Bei Gefechten islamischer Aufständischer mit äthiopischen Besatzungssoldaten sind am Wochenende in der somalischen Hauptstadt Mogadischu nach unterschiedlichen Angaben Dutzende Menschen getötet worden. Manche Quellen berichten von mehr als 80 Toten und über hundert Verletzten. Allein am Samstag starben Rettungskräften zufolge 18 Menschen. Äthiopische Truppen hätten mit schwerer Artillerie auf Wohngebiete geschossen.

Trotz der vielen Opfer in der Zivilbevölkerung verteidigte der unter anderem von den USA gestützte somalische Regierungs­chef Nur Hassan Hussein das Vorgehen seiner Truppen im Bündnis mit den Äthiopiern. Es sei »notwendig, jedem mit Krieg entgegenzutreten, der die Gewalt bevorzugt«, sagte Hussein am Sonntag auf einer Pressekonferenz.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2008, Seite 1, Ausland

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