-
07.04.2008
- → Kapital & Arbeit
Krise bei Pin Group noch dramatischer
Berlin. Die Krise des Postdienstleisters Pin Group ist offenbar dramatischer als bislang angenommen. Es stünden noch mehr Arbeitsplätze auf dem Spiel als vermutet, sagte der Kölner Insolvenzverwalter Andreas Ringstmeier dem Tagesspiegel (Samstagausgabe). Am Donnerstag hatte er bekanntgegeben, daß 21 weitere Pin-Tochterfirmen insolvent seien und inzwischen gut 50 Prozent der 11500 Mitarbeiter ihren Job verloren haben. Jetzt hofft Ringstmeier, 5000 Arbeitsplätze sichern zu können – »wenn es gut geht«.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit