Zum Inhalt der Seite

Ausschuß zur BayernLB eingesetzt

München. Der Bayerische Landtag hat am Donnerstag einen Untersuchungsausschuß zur Bayerischen Landesbank (BayernLB) eingesetzt. Das Gremium soll klären, was Finanzminister Erwin Huber (CSU) wann über die Verluste gewußt hat. Die BayernLB hatte diese am Vormittag mit 4,3 Milliarden Euro beziffert. Bislang war von 1,9 Milliarden Euro die Rede. Huber nannte die Zahlen im Landtag »schmerzlich«. Die Entwicklung sei aber nicht vorhersehbar gewesen. Die Opposition versuche, die Schwierigkeiten der Bank »parteipolitisch auszuschlachten«. Dieses Verhalten sei »billig«, »falsch« und »scheinheilig« und schade der BayernLB. Ministerpräsident Günther Beckstein stellte sich vor seinen Finanzminister. Huber treffe keine Schuld. »Jeder weiß, daß es sich um eine weltweite Finanzkrise handelt.« (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2008, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!