-
29.03.2008
- → Ausland
Präventive Rüge vom NATO-Chef
London. NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin vor einer Oppositinhaltung beim bevorstehenden Gipfeltreffen der Allianz gewarnt. Der Erfolg der Beratungen des NATO-Rußland-Rates bei dem Spitzentreffen in Bukarest in der kommenden Woche werde entscheidend davon abhängen, welchen Ton Putin anschlage, betonte de Hoop Scheffer am Freitag in der britischen Financial Times. Putin soll »nutzlose Rhetorik« nach dem Motto »Wir werden Raketen auf die Länder A, B und C richten« vermeiden. Die Stimmung zwischen Moskau und dem Bündnis ist gereizt, weil die USA für die russischen Nachbarländer Georgien und Ukraine auf eine NATO-Beitrittsperspektive dringen. US-Präsident George W. Bush wolle, so Scheffer zur Erklärung, so vielen Staaten wie möglich mit einem NATO-Beitritt den Nutzen »grundlegender menschlicher Werte« vermitteln. Auf dem Treffen in Bukarest geht es vor allem um den eskalierenden NATO-Krieg in Afghanistan, der immer mehr zivile Opfer fordert. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland