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GNBZ erklärt sich für unbestechlich

Köln. Die Gewerkschaft Neue Post- und Zustelldienste (GNBZ) wehrt sich gegen den Vorwurf der Bestechlichkeit. Dieser sei »haltlos und unbegründet«, erklärte die Organisation am Wochenende in Köln. Allerdings sei man in der Gründungsphase auf Spenden und Zuschüsse angewiesen gewesen. Diese seien aber »ausschließlich zum Nutzen der Mitglieder verwendet« worden, hieß es weiter. Hintergrund sind am Freitag veröffentlichte Dokumante, laut denen die mittlerweile insolvente PIN AG der Gewerkschaft insgesamt 133526 Euro überwiesen hat. Die GNBZ hat mit den Konkurrenten der Post AG einen Tarifvertrag abgeschlossen, um die allgemeinverbindliche Mindestlohnvereinbarung für Briefzusteller auszuhebeln. DGB-Chef Michael Sommer erklärte am Sonnabend in Berlin, das Vorgehen der PIN AG und der GNBZ verletze »entscheidende Prinzipien der Tarifautonomie«.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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