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18.03.2008
- → Feuilleton
Steffin-Tage
Zum 100. Geburtstag von Margarete Steffin, dessen genaues Datum der 21.3. ist, veranstaltet das Berliner Brecht Haus mehrere Events. Die 1941 im Moskauer Exil im Alter von gerademal 33 Jahren verstorbene Steffin war eine wichtige Mitarbeiterin von Bertolt Brecht, vor allem in dessen sogenannter klassischer Phase in den 30er Jahren. Sie war seine Co-Autorin bei »Mutter Courage«, »Der gute Mensch von Sezuan«, »Leben des Galilei« und »Furcht und Elend des Dritten Reiches«. Steffin kam aus dem Arbeitertheater und wurde von ihrem späteren Geliebten Brecht nicht nur als »meine kleine Lehrmeisterin« bezeichnet, sondern gern auch als »Soldatin der Revolution« beziehungsweise als Sternbild »hoch über dem Garten«.
Zur Erinnerung an Steffin liest heute im Brecht Haus, Chausseestr. 125 um 20 Uhr der New Yorker Literaturwissenschaftler Robert Cohen aus seinem unveröffentlichten Roman »Die Wunden und die Narbe« über junge deutsche Exilautorinnen und den Stalinismus; am Mittwoch gibt es die musikalische Lesung »Margarete Steffin. Prosa, Gedichte und Briefe« mit Ute Kaiser (Stimme) und Achim Tang (Kontrabaß), am Donnerstag schließlich findet tagsüber ein Symposium zu Steffin statt, das Sabine Kebir organisiert hat. Abends um 20 Uhr lesen Antje Thiele und Michael Berndt einen »lyrischen Dialog zwischen Margarete Steffin und Bertolt Brecht«. (jW)
Zur Erinnerung an Steffin liest heute im Brecht Haus, Chausseestr. 125 um 20 Uhr der New Yorker Literaturwissenschaftler Robert Cohen aus seinem unveröffentlichten Roman »Die Wunden und die Narbe« über junge deutsche Exilautorinnen und den Stalinismus; am Mittwoch gibt es die musikalische Lesung »Margarete Steffin. Prosa, Gedichte und Briefe« mit Ute Kaiser (Stimme) und Achim Tang (Kontrabaß), am Donnerstag schließlich findet tagsüber ein Symposium zu Steffin statt, das Sabine Kebir organisiert hat. Abends um 20 Uhr lesen Antje Thiele und Michael Berndt einen »lyrischen Dialog zwischen Margarete Steffin und Bertolt Brecht«. (jW)
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