Zum Inhalt der Seite

BRD hat mehr Migrantenkinder

Wiesbaden. Die Zahl der Menschen in Deutschland mit Migrationshintergrund ist 2006 im Jahresvergleich leicht gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Es wurde eine Zunahme um 130000 Menschen auf 15,1 Millionen verzeichnet. Da die Gesamtbevölkerung um knapp 100000 abnahm, stieg damit der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund um 0,2 auf 18,4 Prozent. Bei den unter Fünfjährigen kommt sogar rund ein Drittel aus Einwandererfamilien. Die »Bevölkerung mit Migrationshintergrund« besteht für diese Statistik aus den seit 1950 Zugewanderten und deren Nachkommen. Ausländer machten 2006 mit 7,3 Millionen nur etwas weniger als die Hälfte dieser Gruppe aus.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2008, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!