-
10.03.2008
- → Inland
Trittin hält SPD für »desorientiert«
Düsseldorf. Der designierte Grünen-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl Jürgen Trittin hat der SPD vorgeworfen, sie sei »im neuen Fünf-Parteien-System desorientiert«. In Hessen hätte die SPD »in einer atemberaubend dilettantischen Reihe von Manövern eine Tolerierung durch die Linke vermasselt«, sagte Trittin dem Handelsblatt (Montagausgabe) laut Vorabmeldung. »In Hamburg verweigert sie sich schon dem Gedanken und bewirbt sich lieber zum Nulltarif als Junior der CDU.« Mit Blick auf ein mögliches schwarz-grünes Bündnis äußerte sich
Trittin zurückhaltend: »Ich warne vor Euphorie.« Für den Bund sei »Schwarz-Grün« indes schon deshalb keine Option, weil »nichts darauf hindeutet, daß neben einer großen Koalition ein Zweiparteienbündnis eine Mehrheit bekommen könnte«.
(ddp/jW)
Trittin zurückhaltend: »Ich warne vor Euphorie.« Für den Bund sei »Schwarz-Grün« indes schon deshalb keine Option, weil »nichts darauf hindeutet, daß neben einer großen Koalition ein Zweiparteienbündnis eine Mehrheit bekommen könnte«.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland