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06.03.2008
- → Inland
Saarländische Kohlekumpel fordern »faire Chance«
Saarbrücken. Begleitet von einer Demonstration Tausender Bergleute hat sich der saarländische Landtag hinter den unbefristeten Abbaustopp im dortigen Bergbau gestellt. Dieser war nach dem schwersten Grubenbeben in der Saar-Geschichte am 23. Februar verfügt worden. Ministerpräsident Peter Müller (CDU) forderte die RAG auf, den Bergleuten zumindest vorübergehende Arbeitsmöglichkeiten anzubieten und Kurzarbeitergeld aufzustocken. Dieses liegt zwischen 60 und 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens und ist von der Agentur für Arbeit zunächst bis Ende März befristet für rund 3300 Beschäftigte bewilligt worden. Außerdem meldeten laut Arbeitsverwaltung acht Zulieferunternehmen für 223 Menschen Kurzarbeit an. Zu den Teilnehmern der Demonstration gehörte auch der Linksparteichef und ehemalige saarländische Ministerpräsident Oskar Lafontaine. Er hatte Ende Februar angeregt, RAG und Landesregierung sollten eine Kohlestiftung als öffentliche Beschäftigungsgesellschaft gründen.
(AP/ddp/jW)
(AP/ddp/jW)
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