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P.E.N. zur KSK

Das P.E.N.-Zentrum Deutschland hat sich am Donnerstag in einer Erklärung gegen eine Kampagne verwahrt, die Teile der deutschen Wirtschaft gegen die Künstlersozialkasse (KSK) führen. Nachdem der Bundestag 2007 mit einer Novellierung des Künstlersozialversicherungsgesetzes beschlossen habe, das künftig genauer überprüft werde, welche Unternehmen ihrer Abgabepflicht nachkommen, laufe die Kampagne. Beteiligt seien der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Bund der Steuerzahler. Die Schriftsteller, Übersetzer und Publizisten vom P.E.N. erklären dazu: »Wer das symbiotische Verhältnis zwischen Kulturschaffenden und Kulturverwertern aus Gewinnsucht mißachtet, gefährdet den Mehrwert der freien Kreativität und betrügt die Gesellschaft. Die Verweigerung der Künstlersozialabgabe ist gewiß kein geringeres Delikt als die Steuerhinterziehung.«Die KSK besteht seit 25 Jahren. Sie ermöglicht 160000 künstlerisch tätigen Freiberuflern, darunter sehr viele Geringverdiener, den Abschluß einer Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2008, Seite 12, Feuilleton

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