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Iran: Botschafter Frankreichs einbestellt

Teheran. Aus Protest gegen die französische Haltung zur iranischen Atompolitik hat das Außenministerium in Teheran am Sonntag den Botschafter Frankreichs einbestellt. Paris zählt zu den Befürwortern neuer Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Weigerung, die Anreicherung von Uran auszusetzen. Gegenüber dem Botschafter sei der Protest Irans hinsichtlich der französischen Politik gegen die friedlichen Nuklearaktivitäten des Landes formuliert worden, hieß es auf der Website des staatlichen iranischen Rundfunks. Zuvor hatte Außenamtssprecher Mohammad Ali Hosseini den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy der offenen Feindseligkeit gegenüber dem Iran bezichtigt. Sollte diese Politik fortgesetzt werden, werde der Iran seine Haltung überdenken, die bislang von Zurückhaltung geprägt gewesen sei, erklärte Hosseini am Sonntag während seiner wöchentlichen Pressekonferenz. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2008, Seite 1, Ausland

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